die film-soirée

Fr. 10.3., 20:00 Uhr im FORUM Kirche, Hollerallee 75, 28209 Bremen

 

No Turning Back
GB / USA 2013, Regie: Steven Knight, mit Tom Hardy, 85 Min. 
 

Filmausschnitt No Turning Back

Ivan Locke, ein hingebungsvoller Ehemann, Vater und hart arbeitender Leiter einer Großbaustelle, steht kurz vor der größten Herausforderung seiner Karriere. Er hat abends seine Baustelle verlassen, um mit dem Auto nach London zu fahren. Dort bekommt eine Frau, mit der er einmal geschlafen hat, sein Kind. Dieser einmalige Betrug an seiner Frau bedroht nun im Verlauf einer Autofahrt, sein ganzes bisheriges Dasein zu zerstören. In einer Serie von Telefongesprächen versucht er, das Fundament seines Lebens vor dem Kollaps zu retten.  

Ein Film über Verantwortung in Privatleben und im Beruf und damit zusammenhängende Konflikte - überragend gespielt von Tom Hardy und in jeder Beziehung spannend erzählt!. 

Einführung: Karl-Heinz Schmid

Offen für Männer und Frauen
Eintritt ist in der Anmeldung zum Männertag enthalten

workshops am vormittag

Sa. 11.3., 11:30 – 13:30 Uhr im forum Kirche

 

Ulrich Deppe

Interaktives Malen

Spielerisch, intuitiv und impulsiv entsteht ein gemeinsames Bild – mit viel Spaß, kindlicher Freude und männlicher Energie. In diesem Mal-Prozess kannst du nebenbei etwas über dich erfahren: Wie gehst du mit Veränderung um? Was kannst du loslassen, was willst du erhalten? Was ist dein Beitrag und mit welcher Energie bringst du dich ein? Wie fühlt es sich an Grenzen zu überschreiten, was passiert wenn deine Grenzen überschritten werden?
Du brauchst nicht malen zu „können“, das Malmaterial wird gestellt. Bring dir ältere, bequeme Kleidung mit – du brauchst auf jedenfall ein paar alte Socken oder Schlappen zum überziehen!

 

Achim Windisch

Welche Spannung braucht Mann zum Glück?

Es gibt viele Lebensbereiche in denen wir Spannung brauchen: In unseren Beziehungen, in der Familie, im Job, in der Sexualität und Spiritualität. Dafür die angemessene Spannung zu finden, ist nicht einfach und bringt uns oft in Stress. Spannung halten ist für uns Männer ein sensibles Thema. Aufgrund vielfältiger Erwartungen, die wir meinen erfüllen zu müssen und eigenen Glaubenssätzen, die wir schon seit der Kindheit mit uns rumschleppen wie „ich bin nur gut, wenn ich Leistung bringe“ wirken oft unbewusst und verhindern die Entfaltung unserer Lebensfreude. Mit meditativen Atem und Körperübungen werden wir auf den Eutonus, die „wohlige Spannung“ hin wirken, um den Weg zur eigenen Mitte und zum Glück zu erforschen. Darüber werden wir in einen achtsam Erfahrungsaustausch kommen, aus dem sich Ideen, Anregungen und Impulse, vielleicht eine neue Sichtweise, ein anderer, liebevollerer Umgang mit uns selbst ergeben können.

 

Arthur HentzschArthur Hentzsch

Spannung und Gemeinschaft - Gesten und Bewegung

Verschiedene Körperhaltungen erzeugen in Menschen sowohl angenehme als auch unangenehme Spannungen: man wirkt dementsprechend entspannt beziehungsweise verspannt. Und wie wirkt die eigene Körperspannung in der Gruppe? Wie wirken selbst kleinste Veränderungen in unserer Gestik sich auf unser eigenes Spannungsgefühl aus? In diesem Workshop gehen wir solchen Fragestellungen nach und erproben Haltungen und erforschen Gesten. Mit unserer entwickelten Körperhaltung begegnen wir uns im Raum. Die Beziehungen, auf die wir uns einlassen, erzeugen unterschiedlichste Formen der Spannung sowohl bei uns als auch bei dem anderen. In einer Gesprächsrunde erfahren wir, wie unsere Körperhaltung auf unsere Mitmenschen gewirkt hat. Wichtig für den Workshop ist die Freude an der Bewegung, die Lust auf Begegnungen einzugehen und die Neugierde sich auf Beziehungen einzulassen. Bequeme Kleidung ist mitzubringen.

 

Holger Heiten

Das Pflegen der Mitte in Zeiten stärker werdender Schleuderkräfte

Diese Zeit immer schneller aufeinanderfolgender Krisen und Herausforderungen ist wie ein sich immer schneller drehender Steppenläufer (tumbleweed) oder Plattenteller. Alles was sich in dessen Peripherie aufhält wird mit schnellerer Umdrehung weiter nach außen und schließlich fortgeschleudert. Um nachhaltig unseren Mann stehen und für das was wir lieben da sein zu können, ist der beste Platz in der Mitte – in unserer Mitte. In diesem Workshop wird es mit den „Vier Schilden der menschlichen Natur“ und dem „Dritten Pol“, um zwei ineinandergreifende Modelle gehen, die lebhaft veranschaulichen können, worauf es ankommt, wenn wir diese Mitte wiederfinden und behalten wollen. Die Teilnehmer erhalten ein Handout sowie praktische Übungen zur Zentrierung mit auf den Weg.



 

zur Anmeldung »

workshops am nachmittag

Sa. 11.3., 15:00 – 17:00 Uhr im forum Kirche

 

Simon Böer und Marc Bennerscheidt

Im Kontakt mit dem inneren kind

Neben "Spannung halten" darf auch "Entspannung erleben" stehen. Ying und Yang. Der weibliche und männliche Aspekt, dem wir in uns Heimat geben - und auch Ausdruck verleihen dürfen. Wir alle können über unseren Körper an - und entspannen. Die Atmung ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel. Genauso aber auch das Unterbewusstsein. Dort finden tiefe und elementare Prozesse für unser Handeln, Erleben und Fühlen statt. Unser inneres Kind ist dabei ein wichtiger "Helfer" unseres Lebens, ein Schatz, den es gilt im Hier und Jetzt Raum zu geben. Genau daran wollen wir - Simon und Marc - in diesem Workshop mit Dir arbeiten. In einer gemeinsamen Meditation geht jeder seinen eigenen Weg zum inneren Kind. Danach können wir in kleinen Gruppen und im Ganzen das Erlebte teilen und austauschen. Wir schließen den Workshop dann mit einer kraftvollen Atemsession (Meditation) ab. Wir freuen uns auf Dich.


 

Klaus Levin

Qigong – Ruhe und Energie

Diese seit über 2500 Jahren in China praktizierte Gesundheitsmethode möchte ich mit „Pflege des Qi“ übersetzen und Qi als „Lebensenergie. Den Körper mit sanften Bewegungen lockern und den Geist und den Atem durch Lenkung der Vorstellungskraft zur Ruhe bringen, in diesem Zustand der Wohlspannung können sich Blockaden lösen, das Qi kann wieder in den Meridianen fliessen und unsere Selbstheilungskräfte stärken. Für mich bedeutet mein morgendliches Qigong ein Quell der Ruhe in dieser sich immer schneller bewegenden Welt. Ich bin bei mir, spüre mein Zentrum, aber gleichzeitig fühle ich mit als Teil der Natur, bin im Austausch mit den positiven Energien meiner Umgebung. In meinem Workshop werden wir nach einigen Aufwärmübungen anhand von ausgewählten Übungen die grundlegenden Prinzipien des Qigong kennenlernen und am eigenen Körper erfahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, bequeme Straßenkleidung reicht, warme Socken oder ähnliches statt Straßenschuhen.

 

Fabian Surrey

Selbstwert und Selbstbestimmung

Unser Selbstwert ist eng an äußere Faktoren gekoppelt. Wir haben alle früh gelernt, nach außen zu blicken, abzuliefern und gut zu performen. Haben wir überlebenswichtige Bedürfnisse gemeistert, sind wir als Menschen privilegiert, uns über Sinn und Bestimmung unseres Lebens Gedanken zu machen und diese individuellen Lebensziele frei zu wählen. Eine innere Energiewende findet statt, wenn wir beginnen, uns mit Lebenszielen auseinanderzusetzen, die aus unserem Inneren aufsteigen. Ziele, die wertvoller sind als ein Bausparvertrag oder Länder, die wir noch unbedingt bereisen müssen. Verbunden mit unseren Lebenszielen, dem damit verbunden Weg und den Erfahrungen, koppelt sich unser Selbstwert langsam vom außen ab. Wir beginnen aus unserem Inneren ein Leben zu erschaffen, in dem wir gerne präsent sind und lernen unsere Energie gezielter zu halten und einzusetzen. Im Workshop nähern wir uns in einer gemeinsamen Meditation deinen wertvollen Lebenszielen. Umkreisen und verdichten in Partnerübungen deine selbstbestimmten Lebensziele. Und mit einer heilsamen Atemsession integrieren wir Erkenntnisse und gehen dann mit kleinen, energievollen Schritten weiter unseren Weg. Ich freue mich auf Dich.

 

Rolf Kappauf

Achtsamkeit, ist das auch was für Männer?

Achtsamkeits-Praxis ist: Innehalten und üben, die Aufmerksamkeit in den gegenwärtigen Moment holen, Körper- und Geist re-integrieren, sich sammeln… (Wieder) erfahren, dass es Sein auch ohne Aktion gibt und dass der kleine, meditative Abstand zu den eigenen betriebsamen Gewohnheiten klärend wirkt, tiefe Einsichten eröffnen kann, die eigene Freiheit aufzeigt und nebenbei sehr erholsam ist. Diese Wirkungen tun selbstverständlich auch Männern gut. Hinzu kommt: Was bedeutet es, im Augenblick präsent zu sein, sich ebenbürtig, gleichwürdig zu begegnen? Wir machen in diesem 2-Stunden-Kurs einige Achtsamkeits-Übungen und tauschen uns darüber aus.

 

zur Anmeldung » Zur Tagesübersicht »

© copyright 2020 bremer männerkulturtag  • responsive design made by w2media