die film-soirée

Fr. 6.3., 20:00 Uhr im FORUM Kirche, Hollerallee 75, 28209 Bremen (NEUER VERANSTALTUNGSORT!)

 Körper und Seele

Ungarn 2016, Regie: Ildik Enyedi, mit Alexandra Borbély 
Géza Morcsányi116 Min.

Zärtlich, aber auch mit hintergründigem Humor erzählt der Film von der Begegnung zweier Menschen, die zunächst jeder für sich und dann miteinander die Welt der Gefühle und des körperlichen Begehrens entdecken. Es geht um die Schwierigkeit und die Angst, sich zu öffnen und um das Glücksgefühl, wenn man sich schließlich auf einen anderen Menschen einlässt. Ein Schlachthaus in Budapest wird zum Schauplatz einer seltsam schönen Liebesgeschichte. Mária tritt eine Stelle als Qualitätsprüferin an: sie ist streng und hält sich strikt an die Vorschriften und hat kaum Kontakte zu den KollegInnenAuch der etwas ältere Endre, ihr Vorgesetzter, ist eine eher verschlossene Persönlichkeit. Zaghaft gehen sie aufeinander zu, erkennen ihre Seelenverwandtschaft und stellen verwundert fest, dass sie nachts die gleichen Träume haben. 

Einführung: Karl-Heinz Schmid

Offen für Männer und Frauen
Eintritt ist in der Anmeldung zum Männertag enthalten

workshops am vormittag

Sa. 7.3., 11:30 – 13:30 Uhr im forum Kirche

 

Ulrich Deppe

Malen mit dem inneren Kind - ich gebe mich hin

Indem du dich deinem inneren Kind zuwendest kannst du etwas über die Liebe zu diesem Aspekt deiner Persönlichkeit erfahren. Eine kreative Trance lässt dich in die Welt der inneren Bilder eintauchen. Spielerisch und frei lässt du ein Bild entstehen. Du brauchst nicht malen zu „können“, das Malmaterial wird gestellt. Bitte bringe dir ältere, bequeme Kleidung mit! 

 

Karl-Heinz Schmid

What is love?

Liebe ist nicht nur ein Wort: Sie ist das wichtigste, was wir im Leben brauchen (außer Nahrung und Luft zum Atmen). Aber was ist Liebe wirklich, worin drückt sie sich aus? Und was ist der Unterschied zum Verliebt-Sein und zum Sex? In kleinen Übungen und Gesprächen wollen wir Antworten auf diese Fragen suchen. In Film und Medien wird immer wieder der gleiche Fehler begangen, der vorzugsweise auch von Männern (und manchmal auch Frauen) begangen wird: Liebe mit Verliebt-Sein oder Sex zu verwechseln. Denn Liebe ist viel mehr und etwas Grundlegenderes und vor allem länger Anhaltendes. Im Workshop wird versucht, die wichtigsten Elemente wirklicher Liebe herauszuarbeiten und zu lernen, dass Liebe auf Kommunikationsregeln und Verabredungen beruht und eine gemeinsame Aufgabe von – meist – zwei Menschen ist. Mitzubringen sind dazu nur Offenheit und etwas Neugier.  

 

Achim Windisch

Ich stelle mich

Auf dem Weg zu unserer vollen Liebes- und Lebensfähigkeit als Mann kommen wir immer wieder ins Stolpern oder stecken einfach fest. Machen wir uns mit den Anteilen, die uns sabotieren, vertraut, stärken wir die Verbindung zu unseren inneren Quellen für ein kraftvolles Mann-Sein. Wir werden mit energetisierenden Atem und Bewegungsübungen den inneren Raum in Achtsamkeit für das Thema öffnen. So kann jeder mit seinen Gefühlen und Körperempfindungen in Bewegung kommen und sich bewegen lassen. Im Austausch unserer Erfahrungen können wir durch wohlwollendes, einfühlsames „hören und gehört werden“ ein tieferes Verständnis für uns selbst entwickeln und dadurch unsere Selbstliebe entfalten.

 

Christoph Fantini

"Und hätte der Liebe nicht – so wäre ich gar nichts."

Das Thema Liebe kann man sich nicht so gut theoretisch erschließen. Um der sinnlichen Seite dieser großen Sache näher zu kommen, gibt es reichhaltige Hilfestellungen in religiösen, spirituellen und mystischen Texten. Sich Raum und Zeit zu geben, solche Textstellen auf sich wirken zu lassen, kann erfahrungsgemäß sehr gewinnbringend sein. Im Workshop soll das Experiment gewagt werden, dieses gemeinsam zu tun. Interessierte können gerne auch eigene Textstellen einbringen, die sie in diesem Kontext schon mal bewegt haben. 

 

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workshops am nachmittag

Sa. 7.3., 15:00 – 17:00 Uhr im forum Kirche

 

Johann-Christoph Quantz

Ich gebe und nehme

Was fällt dir leichter? Liebe zu verschenken oder sie anzunehmen? Du kannst herausfinden, wofür dein „Herz schlägt“. Du kannst ausprobieren, wofür es auch noch schlagen könnte. Lausche deiner Intuition, dein Körpergefühl wird dir Vorschläge machen und Antworten geben. Du verläßt dich auf die Männer oder bist jedem von ihnen eine Stütze, du übst dich im Nehmen oder Geben. In der Linienaufstellung positionierst du dich zwischen zwei Polen, dem Ganz und dem Gar nicht. Wie fühlt es sich hier an? Dann hast du die Möglichkeit, andere Plätze auszuprobieren und vielleicht Neues zum Thema „Liebe geben - Liebe nehmen“ von dir über dich zu erfahren.

 

Ralf Reinke

Ich öffne mein Herz

Über körperliche Aktivität werden wir den Zugang zu unserem Herzen finden. Über das Weiten des Raumes im Brustkorb schaffen wir eine Grundlage für Selbst-Liebe. Meditative Aspekte, Ruhe und Entspannung werden uns begleiten. Oft fühlen sich Teilnehmer nach dieser Praxis weiter und freier. Jeder von uns kennt die Auswirkungen von Stress auf den Körper (Psychosomatik). Yoga bietet uns die Möglichkeit dieses Prinzip umzukehren. Der Workshop beginnt mit Ruhe und Stille. Wenn Körper, Geist und Seele im Einklang sind, bewegen wir unseren Körper. Mit Achtsamkeit praktizieren wir gemeinsam Rückbeugen. Diese öffnen den Brustkorb und schaffen Raum und Weite. So hat unser Herz mehr Platz zur Entfaltung. Eine gute Grundlage für Selbstliebe und Liebe. Oft fühlen sich Teilnehmer nach dieser Praxis weiter und freier. Wir enden mit einer Entspannung und spüren Veränderungen nach. Auch Zeit für den gemeinsamen Austausch bleibt. Der WS ist für Anfänger, wie Fortgeschrittene geeignet. 

 

Christian Woiwode

Ich lasse dich los

Wir sprechen nicht gerne über das Sterben, den Tod und das Abschiednehmen. Es ist oft schmerzhaft, kann Ängste auslösen und uns hilflos machen. Wie stelle ich mir meinen eigenen Tod vor? Wer soll bei mir sein? Möchte ich beim Sterben allein sein? Wie kann ich liebevoll einen Menschen im Sterben begleiten? Der Workshop möchte Mut machen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende unseres Lebens am meisten brauchen. Der Referent berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung als Hospizkoordinator und als Bestatter und möchte sich gemeinsam mit den Teilnehmern dem Thema nähern. 

 

Rainer Golgert

Tango tanzen – Ich berühre

Das ist ja wie im richtigen (Beziehungs-)Leben.“ sagen viele. Ja und Nein, denn wir können tanzen, um in die Welt jenseits des Alltags zu gehen.  Ich tanze um mit jemandem träumend auf die Reise zu gehen und ich tanze auch, um die Wirklichkeit im Tanz zu erleben, in der Beziehung mit mir, meinem Tanzpartner und der Musik. „Es tanzt“, wenn wir alles, was vor dem Tanz war, vergessen. Zwei Männer tanzen: ...damals aus der Not, dazwischen verpönt und heute eine Besonderheit! Tanz ist natürlich auch Technik im Sinne von bestimmten Bewegungsformen, die dem Tango Argentino entsprechen, klar: Gehen, Drehen, Stehen und Atmen! 

 

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